BENJAMIN TURECEK        

 

 

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Das Liebesleid der SPÖ

 

Es war ja 2000 schon eine schwere Enttäuschung als sich die beiden langjährigen Ehepartner trennten, um jeder seinen eigenen neoliberalen Weg zu gehen.

Die ÖVP nahm sich die FPÖ zur Braut und bildete mit ihr eine neue Regierung, während die SPÖ das harte Brot der Opposition aß. Eine Zeit lang krachte es ja wirklich ganz schön zwischen den Beiden, aber bald schon musste die arme SPÖ merken, dass sie es ohne die geliebte bürgerliche Partnerin nicht aushielt. Es folgen nun innere Monologe der Seelenqual der SPÖ:

" Beenden wir die Streiks, verhandeln wir mit den Unternehmern, das muss die ÖVP beeindrucken. Was das sieht sie nicht, ja was tu ich denn nun?

Na macht nix, dann reduzieren wir drastisch unsere Kritik an der Regierung, vielleicht sehen sie es dann endlich.... Verdammt noch immer nicht.

Gut dann drohen wir der ÖVP eben, dass wir ihr die FPÖ wegnehmen und gehen mit dem Haider Spargel essen.... ach so, dann nimmt sich die ÖVP die Grünen.

OK, ich bin am Ende."

(Und jetzt der dramatische Höhepunkt)

"Bitte liebe ÖVP, erhöre mich, ich sag auch zu allem ja was du machst. Ich trage alle Asylgesetze, sämtliche Schulreformen, alles mit. Aber bitte kehre zu mir zurück! Bitte!"

Und siehe da der Khol hat es gesehen und blickte milde auf die SPÖ und lobte sie. Bald werden sie sich wieder versöhnen. Ende gut! Koalition gut!
      

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Letzte Aktualisierung:       24.04.07