BENJAMIN TURECEK        

 

 

Navigation 

Home

Auftritte

Biographie

Satirisches

Fotos

Links

Gästebuch

Mail

Biographie von Benjamin Turecek:

 

Geboren wurde ich  am 11.6. 1985, weiß auch nicht warum. Ich erhielt den Namen Benjamin Turecek, daran hat sich nicht so wesentlich was geändert. Dass ich  Zwilling bin interessiert vielleicht jetzt ein paar, also schreib ich's halt hin, dass ich einen Tag vor dem FP-Chef Geburtstag hab, ist nicht meine Schuld. Vater ist Angestellter der Wiener Wasserwerke, Mutter ist Lehrerin. Künstlerisch aktiv ist die ganze Familie, aber bisher eher für den Hausgebrauch.

 

Ich sehe mich als Kabarettist, bin aber auch für Film und Theater sehr zu haben.

 

Ansonsten sei noch hinzugefügt, dass ich gerne Schokoladen esse, ein großer Katzenfan bin, hin und wieder gerne alkoholische Getränke genieße (vorzugsweise Rotwein, Rum oder Whisky) und das ich ein großer Liebhaber der Werke von Jura Soyfer bin. Mein Lieblingsbuch ist allerdings "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus. Meine Lieblingsfilme sind „Der Pate“ "Spiel mir das Lied vom Tod" und "der dritte Mann.". Wobei da gibt es noch andere, aber die drei sind die Topfavoriten. Genaueres über mich lesen sie in der:

 

 

CHRONIK des BENJAMIN TURECEK

 

1917: Die große proletarische Oktoberrevolution. Diese verläuft gänzlich ohne meine Teilnahme. Dennoch entsteht der erste „Sozialistische Arbeiter- und Bauernstaat“.

1918: Zusammenbruch des österreichischen Kaiserreichs und Errichtung einer Republik. Geburt der KPÖ. Eine Republik, die anstatt einer Gesellschaftsveränderung, den Weg in den Bürgerkrieg bringt. Aber auch das politische Kabarett hat seine ersten Blüten.

1945: Die Alliierten befreien Österreich von den Nazis. Das hat ihnen im Großen und Ganzen nicht wirklich große Dankbarkeit eingebracht. Sie waren auch in der Ausradierung des Nazifaschismus leider nicht sehr gründlich. Die 2. Republik wird von SPÖ, KPÖ und ÖVP gegründet.

1955: Staatsvertrag für Österreich. Das wird von den Österreichern als wichtiger angesehen, als dass der Nazifaschismus besiegt wurde. Politisches Kabarett wird ein wichtiger Bestandteil dieser Republik. Noch keine Spur von mir, meine Großeltern sind allerdings schon zusammen.

1959: Revolution in Kuba. Hat aber mit mir noch relativ wenig zu tun.

1962: Geburt meiner Eltern.

1968: 68er-Bewegung. Die Linke zeigt so richtig schön, dass kleine Streitigkeiten untereinander wichtiger sind als Zusammenarbeit gegen das System. Ach ja und in der Tschechoslowakei zeigt sich, dass Linke unter einander auch mal mit Panzer aufeinander los gehen.

1970: Kreisky wird gestützt auf die FPÖ Bundeskanzler. Die goldene Ära beginnt, vor allem fürs Kabarett.

1978: Arenabesetzung und Beginn der Grünbewegung, die von da an zügig darauf zu steuert, zur „ÖVP für Kiffer“ zu werden.

1981: Meine Eltern lernen sich kennen, ahnen aber noch nichts.  

1983: Fred Sinowatz wird Bundeskanzler einer SPÖ-FPÖ-Koalition. Ab hier beginnt die Realsatire massive Konkurrenz zum politischen Kabarett zu sein.

1985: Am 11.6. werde ich in Wien geboren. Außer der Parodie eines schreienden Babys habe ich kabarettistisch noch wenig zusammengebracht.

1986: Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl, Waldheim wird Bundespräsident, Haider, FPÖ-Chef. Trotz dieser Katastrophen bleibe ich ruhig. Möglich, dass hier die Wurzeln dazu gelegt wurden, dass ich später kabarettistisch tätig wurde.

1989: Zusammenbruch der Realsozialistischen Systeme im Osten. Trotz dieses Konterrevolutionären Schlags bleibe ich unerschüttert.

1992: Klestil wird Bundespräsident. Hat mir damals auch nix gemacht. Beginn von 12 Jahren Waldorfausbildung.

1994: Erstes politisches Interesse. Jörg Haider-Plakate werden von mir mit Schneebällen beworfen. Damit beginnt ein Abtriften Richtung Linksradikalismus. Beginn von schauspielerischen Tätigkeiten im Rahmen von Schulstücken

1999: Sympathie mit der Sozialdemokratie. Schock, als ich mir Viktor Klima mal genauer ansehe. Wahlniederlage der SPÖ bei den Nationalratswahlen. Spiele den Pfarrer Rösslmann im „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller.

2000: Bildung der FPÖ-ÖVP-Regierung. Tätigkeit als Berufsdemonstrant. Erstmals sehe ich live ein Kabarettprogramm mit Andreas Vitasek. Werde dadurch stark geprägt. Ebenso durch die Videoaufzeichnung des Programms „Zwei echte Österreicher“ von Florian Scheuba und Thomas Maurer. Ich selbst spiele Ajaxerle, Hohes Alter und Neid im „Bauer als Millionär“ von Ferdinand Raimund, sowie die Meerkatze in Goethes „Faust.“

2001: Schauspielerisch tätig als Arzt in „Der Schatten“ von Jewgeni Lwowitsch Schwarz

2002: Schauspielerisch tätig als Hamlet in Shakespeares „Hamlet.“ Sehe vor den Nationalratswahlen Gusenbauer in der Elefantenrunde. SPÖ keine Option mehr für mich. Sympathisiere verstärkt mit der KPÖ. Beginn eines Schauspielkurses bei Eva Nikolov-Bruckner. Hier lerne ich auch Freund und Kollege Karol Sibielak kennen.

2003: Spiele mehrere Brechtrollen, sowie Ephraim Kishon. Steigende Lust an humoristischer Tätigkeit. Übe diese auch in der Klasse durch verstärktes Parodieren der LehrerInnen aus, dafür erntet die Klasse den Vorwurf: "Wenn ihr nur andre Lehrer nachspottet wird nie was aus euch werden!" Begeisterung nach KPÖ-Wahlsieg in Graz. Teilnahme an der KPÖ-Geburtstagsfeier. Hier prägt mich stark ein Kabarettauftritt von Pepi Hopf.

2004: Schließe die Matura mit „gutem Erfolg“ ab und bin froh nie wieder in eine Schule zu müssen. Fürs Heer bin ich untauglich. Ich inskribiere „Geschichte“ und „Politikwissenschaften.“ Nach langem Zögern (beiderseits) schaffe ich den Beitritt zur KPÖ. Bin dort (ein paar Angeboten zum Trotz) einfaches Parteimitglied geblieben. Auf den Mercedes den einfache Parteimitglieder anderer Parteien bekommen werde ich hier wohl vergeblich warten. Erstes inoffizielles Kabarett "9 Jahre GDV - eine Retrospektive" gemeinsam mit meinem Vater, anlässlich seiner Abschlussfeier mit Firmenkollegen, als er von der MA 14 in die MA 31 wechselt.  Beginn der Zusammenarbeit mit Karol Sibielak.

2005: Nach einem harten Jahr voller Anstrengung schaffen wir es, das erste Kabarettprogramm auf die Bühne zu stellen. Es trägt den Titel „Was auch immer“, wir selbst nennen uns „Wer auch immer.“ Das Programm wird im Mai im Pfarrsaal Gatterhölzl uraufgeführt. (Da hat sich die katholische Hälfte von uns – Karol Sibielak – durchgesetzt. War aber eine sehr schöne Halle) Die FPÖ zerlegt sich in FPÖ und BZÖ, worauf  im Sommer das Programm „B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich) – oder der Kampf gegen die Realsatire“ entsteht, welches im Oktober in der Alten Schieberkammer Premiere hat. Außerdem beginnt die Zusammenarbeit mit Ahmet Aksu, einem Filmregisseur. Schließlich kandidiere ich im 6. Bezirk für die KPÖ und schramme äußerst knapp am Einzug in den Bezirksrat vorbei. Immerhin 24 Vorzugsstimmen.

2006: Immer wieder trete ich mit „B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich) – oder der Kampf gegen die Realsatire“ auf und habe damit mehr oder weniger Erfolg. Im Sommer wird der Film „Kurzschluss“ fertig mit mir in einer der männlichen Hauptrollen. Bei den Nationalratswahlen kandidiere ich für die KPÖ. Aber 60 Vorzugsstimmen sind zu wenig für den Beginn einer politischen Karriere.  Im Herbst gewinne ich überraschend den „Comedy knock out 2006“ mit Szenen aus „B(enjamin) Z(erstört) Ö(sterreich) – oder der Kampf gegen die Realsatire“. Trotz dieses Erfolges beginne ich im Musikverein als Billeteur zu arbeiten, dafür schmeiße ich das Geschichtsstudium.

2007: Nicht ganz so tolles Abschneiden in Kärnten, nachdem ich dort die Volksseele beleidigt habe (und nicht ganz auf der Höhe war). Angelobung der großen Koalition unter Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, damit kommt eine Welle an kabarettinhaltlichem Stoff, den aufzuarbeiten ich kaum nachkomme. Nach harter, intensiver, schlauchender Arbeit, Premiere des Programms „Auferstanden – das politische Kabarett.“ Nach erfolgreicher Premiere widme ich mich verstärkt dem Kabarett und schmeiße das Politikwissenschaftsstudium. Mit "Auferstanden - das politische Kabarett" folgen mehrere Auftritte unter anderem auf dem Wiener Stadtfest. Nach dem ich ja schon lange halb professionell herumtue, beschließe ich nun doch eine Ausbildung auch zu machen. Werde bei der Schauspielschule von Elfriede Ott genommen und bin ab jetzt (im Gegensatz zur Schule) gelehriger Schüler.

2008: Auftritte mit "Auferstanden - das politische Kabarett". Gemeinsam mit Karol Sibielak und Mimi-Caroline Kövics wird am 15. März spät aber doch die Bilanz des Jahres 2007 aufgeführt. Im Rahmen des Schauspielstudiums wird Gestochen und Geblitzt, ein Rückblick auf Kabarett der 30er und der Nachkriegszeit unter der Regie von Elfriede Ott, gemeinsam mit Leuten meines Jahrganges im Cafe Prückl gezeigt. Im Sommer nehme ich an den Festspielen in Maria Enzersdorf beim Talisman teil, in mehreren kleinen Rollen. Im Herbst entsteht der Film "Blitzblau" unter der Regie von Louis-Jeremy-Spiess. Ich wirke in einer kleinen Rolle mit, danach werden die ersten Folgen der Fladerantenschau produziert.

 

 

ZURÜCK

Letzte Aktualisierung:       03.07.08;